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Feb 2024
So geht Corona Aufarbeitung
Nachbericht und Fotos

Das mit Spannung erwartete erste Corona-Gespräch fand am 23.02.2024 im ausreserviertem Lorely-Saal in Wien statt. Neben einem harten, aber wertschätzenden Schlagabtausch zwischen Univ. Prof. Gerald Gartlehner und Prof. Martin Haditsch kamen auch überraschende Themen ans Tageslicht.

 

Univ. Prof. Gartlehner: Framing als “Pferdentwurmungsmittel war Polemik”

Ivermectin zeigte ursprünglich in australischen Studien antivirale Effekte. Man konnte es als potentiell wirksames Medikament in Betracht ziehen.

Erst später stellte sich heraus, dass es nicht wirkt. Daher war es unzulässig, einzelne Studien zur Wirksamkeit hervorzustreichen, sondern es war die Gesamtheit der Studien zu analysieren. Die Selbstmedikation mit Ivermectin ist gefährlich, dass das Mittel als Pferdeentwurmungsmittel bezeichnet wurde, sei aber Polemik gewesen. Die Überdosierung kann gesundheitsschädlich sein.

Gartlehner ließ auch aufhorchen:

Ich nehme einmal nicht an, dass Sie von der Pharmaindustrie ein ethischen Verhalten erwartet hätten.
- Univ. Prof. Gerald Gartlehner -

 

Prof. Haditsch “Ivermectin besser als Impfung”

Ivermectin wurde ab 1981 im veterinärmedizinischen Bereich, später dann auch in der Humanmedizin angewandt. Es hat keine nennenswerte Toxizität, 2015 erhielt der Erfinder des Medikaments den Nobelpreis für den Humanbereich. Ivermectin senkt Covid-Todesfälle signifikant.

Selbst, wenn das Präparat nur zu 10% wirksam wäre, hat es global gesehen Millionen von Leben gerettet. Eine Therapie ist nie eine Mono-Therapie, sondern immer ein Behandlung-Mix. In einigen Bundesstaaten in Indien wurde es eingesetzt und hat eine deutliche Reduktion der Todesfälle nach Covid-Erkrankung gebracht.

Überall, wo Ivermectin eingesetzt wurde, hat es Veränderungen zum Positiven gegeben.
- Prof. Dr. Martin Haditsch -

Eine Überdosis stelle keine Gefahr dar, da müsste man von einem mit Ivermectin beladenen LKW überfahren werden. Haditsch kritisiert die einseitige Fokussierung auf die Impfungen gegen Covid. Österreichische In-Vitro-Studien, die die Wirksamkeit von Ivermectin zeigten, wurden auf Druck nicht veröffentlicht.

 

Gemeinsame Forderung nach Aufarbeitung

Erwartungsgemäß konnte beide beim Thema Ivermectin keine Einigung erzielt werden.

Fazit: Während Prof. Gartlehner dem Medikament jegliche Wirksamkeit abspricht, sieht Prof. Haditsch es zu Unrecht diskreditiert. Einig waren sich die Diskutanten darin, dass das Pandemiemanagement der Bundesregierung evaluiert werden muss. Gartlehner betont:

Vieles ist schlecht gelaufen, aufgrund zahlreicher Kollateralschäden ist nun eine Aufarbeitung unbedingt erforderlich.
- Univ. Prof. Gerald Gartlehner -

 

Die Regierung hat enorme Fehler gemacht, für die meisten Maßnahmen gab es keine wissenschaftliche Evidenz. Leidtragend war die Bevölkerung, die grob fahrlässig manipuliert wurde.
- Prof. Dr. Martin Haditsch -

 

Fortsetzung möglich

Für uns war die Veranstaltung ein voller Erfolg.

Was Regierung und ORF nicht wollen und geschafft haben - uns ist es gelungen.
- Bernhard Costa (WIR EMUs) -

Wissenschaftliche Vertreter von diametral gegenüberliegenden Standpunkten haben sich in sachlich-konstruktiver Art ausgetauscht. Hätten alle Wissenschaftler eine ähnliche Diskursfähigkeit während der Corona-Zeit bewiesen, hätte viel Leid und Spaltung vermieden werden können.”

Costa bedauert, dass viele Chefredakteure trotz persönlicher Einladung die Veranstaltung nicht besuchten bzw. nicht darüber berichten wollten. Das Interesse der Bevölkerung vor dem restlos ausverkauften Saal war hingegen enorm. Deswegen überlegt die Plattform “Wir EMUs” nun, die Veranstaltung weiterzuführen.

 

Die Diskussion ist zum Nachsehen

 

Fotos findest Du hier

 

 

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